Aktuelles

 

Große Freude über die Auszeichnung an der Birger-Forell-Realschule

Die Schule darf sich in den kommenden drei Jahren "MINT-freundliche Schule" nennen. Da die Schülerinnen und Schüler ab Jahrgang 7 im Wahlpflichtbereich 1 einen Schwerpunkt aus den Fächern Biologie, Chemie, Informatik und Technik im naturwissenschaftlichen Bereich wählen können, belegen sie das Fach bis zum Abschluss in Klasse 10. Eine Delegation der Schule unter der Leitung von Realschulrektorin Christiane Kreft nahm die Auszeichnung am Mittwoch, 16.10.2013 in der Rhein-Erft-Akademie in Hürth entgegen.




(v.l.n.r.) Michael Maier, Geschäftsfürer der Rhein-Erft-Akademie; Andreas Küpper, Informatiklehrer BFR, Bastian Klockenbrink; Klasse 10e; Christiane Kreft, Realschulrektorin BFR; Anja Rempel, Klasse 10e; Thomas Sattelberger, Vorstandsvorsitzender MINT-Initiative der Deutschen Wirtschaft


Pressemitteilung NRW











Evangelisches Schulzentrum bildet

 

 

 

Medienbetreuer aus

Paten des Söderblom Gymnasiums und der
Birger-Forell-Realschule erhalten Weiterbildung

Samstagmorgen, der 15. Juni. Trotz Hitze und Freibadstimmung besuchen 50 Schülerinnen und Schüler der beiden kirchlichen Schulen in Espelkamp das Jugendzentrum Isy 7 um eine Weiterbildung zum Medienbetreuer zu absolvieren. Diese Schüler, die eine Ausbildung zum Paten für die zukünftigen 5. Klassen des Söderblom-Gymnasiums und der neuen Evangelischen Sekundarschule durch den Schulsozialarbeiter Sebastian Schröder absolviert haben, wollen an diesem Tag fit für das Internet werden.

Birgit Thinnes vom Kommissariat Vorbeugung hebt hervor, dass „Schüler in Bezug auf das Internet 'native speakers' sind, während wir Erwachsenen mit diesem Medium nicht groß geworden sind.“ Dadurch könnten gerade jüngere Schüler, für die sie ja Paten sind, den Weg zu den Paten und zukünftigen Medienbetreuern finden und sich mit ihren Problemen anvertrauen. Inhalte dieser Weiterbildung sind der richtige Umgang mit Sozialen Netzwerken, Cybermobbing und sexuelle Anmache, aber auch das Urheberrecht. Im Internet lauern Gefahren und durch einen unüberlegten Klick kann man schnell auf eine falsche Seite gelangen oder durch ein unpassendes Bild des Users zum Opfer oder Straftäter werden. Um diesen und anderen Gefahren entgegen wirken zu können fand dieser Tag fernab der Schule im Jugendzentrum statt.




Durch Filmsequenzen, Diskussionen und den Austausch von eigenen Erfahrungen war der Samstag für die Schülerinnen und Schüler eine interessante Erfahrung, die sie später anderen Mitschülern weitergeben möchten. Sebastian Schröder, Schulsozialarbeiter am Schulzentrum, meint dazu: „Den Kindern und Jugendlichen fällt es oft leichter sich älteren Mitschülern mit Problemen, die im Internet auftreten, anzuvertrauen. Angst, etwas falsch gemacht zu haben, oder Schamgefühl hindern sie vielleicht daran, sich einem Erwachsenen zu öffnen. Medienbetreuer sollen diese Lücke schließen.“

Einen ganzen Samstag etwas für Schule und seine Mitschüler zu tun ist nicht selbstverständlich. Dennoch opferten die Schülerinnen und Schüler ihren freien Tag. (Schö)

„Zukunft fördern“-Initiative 2013

„Zukunft fördern. Vertiefte Berufsorientierung gestalten“ ist eine Initiative zur Unterstützung der Berufs- und Studienorientierung aller allgemeinbildenden weiterführenden Schulen Nordrhein-Westfalens. Finanziert wird die Initiative durch die Regionaldirektion Nordrhein-Westfalen der Bundesagentur für Arbeit und das nordrhein-westfälische Ministerium für Schule und Weiterbildung. Finanziell unterstützt wird das Projekt durch das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen und den Europäischen Sozialfonds.
Die 8. Klassen unserer Schule besuchen das Berufsorientierungscamp im Technikzentrum in  Hille/Südhemmern.

An fünf verschiedenen Tagen besuchten die 8. Klassen den BOP um verschiedene Branchen in der Berufswelt kennen zu lernen.

Am Anfang gab es Theorie: Frau Michaelis erklärte Einiges zu handwerklichen Berufen, um daraufhin mit den Schülern gemeinsam zu überlegen, welche Kompetenzen für bestimmte Berufe nötig sind. Dies wurde anhand von prominenten Beispielen besprochen.

Im Anschluss daran standen Selbst- und Fremdeinschätzung auf dem Programm; die Schüler erfuhren nun, welche positiven Eigenschaften ihre Mitschüler ihnen zuschrieben und für welche Berufsfelder sie geeignet sein könnten.

Dann wurde es praktisch: Ein Parcours lud die Schüler ein ganz praktisch auszuprobieren, was sie können und was ihnen Spaß macht. So wurden Hundehütten aufgebaut, Brücken konstruiert, Schaltkreise verbunden oder auch ein Dach gedeckt. Man konnte sein Wissen über Kleinkinder überprüfen oder testen, ob man unfallfrei mit drei Tellern gleichzeitig durch den Raum laufen kann.

Gut gestärkt durch die Pizza, die es zum Mittagessen gab, ging es dann an die Auswertung, zum Abschluss wurden noch teambildende Übungen mit dem Springseil durchgeführt, bevor es gegen 15.30 Uhr nach Hause ging.

Die Äußerungen im Bus während der Rückfahrt zeigten, dass es für die Schüler ein ertragreicher Tag war: „Wir konnten viel für uns mitnehmen und empfehlen es weiter, denn es ist sehr hilfreich und man hat danach einen guten Einblick in die Berufswelt“, so eine Schülerin der Klasse 8d. (Schm)

Partnerschaft mit Leben füllen
2.  Sponsorenlauf der Birger-Forell Realschule

Gemeinschaft erleben und teilen – unter diesem Gedanken steht der zweite Sponsorenlauf der Birger-Forell-Realschule am 15. Mai 2013 im Albert-Pürsten-Stadion. Seit nunmehr fünf Jahren besteht eine Schulpartnerschaft zwischen der Birger-Forell-Realschule und  der Bwerenyange School for Girls in Tansania -  Anlass genug, diese Partnerschaft mit einer besonderen Aktion in den Blick zu rücken.
Gemeinsam wollen alle Schülerinnen und Schüler der Birger-Forell-Realschule ein großes Sportfest feiern und dabei  Runde um Runde für eine gute Sache drehen. Im Vorfeld des Laufereignisses sind die Mädchen und Jungen der Realschule auf  der Suche nach Sponsoren, die pro gelaufener Runde einen bestimmten Betrag als Spende zusagen. Der Erlös des sportlichen Events kommt je zur Hälfte  der Partnerschule in Tansania und Projekten der eigenen Schule zugute.


Am 15. Mai werden die Schüler jahrgangsweise an den Start gehen und hoffen auf Unterstützung nicht nur durch andere Schüler, sondern vielleicht auch durch Eltern oder Großeltern. Für diejenigen, die gerade nicht laufen, wird von den Schülern des 10. Jahrgangs ein buntes Rahmenprogramm mit Spiel und Spaß vorbereitet.

Vielen ist der erste  Sponsorenlauf im Rahmen der Festwoche zum 50-jährigen Jubiläum der Birger-Forell-Realschule im Jahr 2010 noch in guter Erinnerung. Bei gutem Laufwetter wurden damals über 3400 Kilometer zurückgelegt. Von dem gespendeten Geld konnten in der Partnerschule in Tansania die Wasserversorgung durch den Bau eines Wassertanks gesichert sowie weitere Räume ausgebaut werden. (Nerg)




Mit Bits und Bytes im Wettstreit


Der Kurs 8 Informatik der Birger-Forell-Realschule nahm erstmals am bundesweiten Informatik-Wettbewerb BIBER im November 2012 teil. An diesem nahmen laut Angaben auf der Homepage 186.055 Jugendliche aus 1.097 Schulen teil. Die Aufgaben wurden online am PC gestellt, nach dem Start lief die Uhr für 45 Minuten rückwärts. Es waren 18 Aufgaben aus dem Bereich der Logik – u.a. Rätsel, Denkaufgaben, mathematische Aufgaben - im Multiple-Choice-Format zu lösen. Diese Aufgaben waren in drei Stufen unterteilt: leicht, mittel oder schwer. Für richtige Antworten gab es Punkte, für jede falsche wurden aber auch Punkte abgezogen. Nicolas Fröhlich (2. v. r. in der unteren Reihe) erreichte alle 216 Punkte und erhielt einen 1. Preis. Von seinen Mitschülerinnen und Mitschülern lagen 9 im Punktebereich von 120 bis 159. Ihnen wurde auf der Urkunde „Anerkennung“ ausgesprochen. Ein Mitschüler brachte die Meinung aller auf den Punkt: „Der Informatik-Biber war eine gute Erfahrung. Dass ich eine Urkunde bekommen habe, hat mich sehr geehrt und ich freue mich schon auf den nächsten Informatik-Biber.“


Birger-Forell-Realschule gedenkt
der Opfer des Nationalsozialismus


Am 27. Januar 1945 befreite die russische Armee das von den Nationalsozialisten errichtete Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz in Südpolen. Dieses Ereignis nahm der damalige Bundespräsident Roman Herzog zum Anlass, den 27. Januar zum Tag des Gedenkens der Opfer des Nationalsozialismus zu proklamieren.
Auch an der Birger-Forell-Realschule in Espelkamp wird seit vielen Jahren an dieses Ereignis erinnert. So wurden am vergangenen Montag in der Aula von den Lehrern Siegfried Kreft und Christian Sümening sowie der Schülerin Maxine Nickel (Kl.10d) mehrere Andachten zu dem Thema gestaltet.
Der fünfte Jahrgang lernte das Leben und Schicksal des Mädchens Anne Frank und ihrer Familie kennen und bekam Ausschnitte aus dem weltberühmten Tagebuch zu hören.
In den sechsten Klassen lag der Schwerpunkt der Veranstaltung auf der schulischen Erziehung zur Zeit der Nationalsozialisten. Den Schülern wurde deutlich, dass es eine wichtige Aufgabe der Schule damals war, schon die Kinder aufs Militär und auf den Krieg vorzubereiten.
In der Stufe 7 wurde auf Jugendliche eingegangen, die sich nicht der Gleichmacherei der Nationalsozialisten anpassen wollten. Sie wurden als schwer Erziehbare in das Jugendkonzentrationslager Moringen verschleppt.
Die achten Klassen hörten einen Bericht von Herrn Kreft über seine Besuche in der Gedenkstätte Auschwitz. Ergänzt wurde diese Darstellung durch Ausschnitte aus der filmischen Dokumentation „Die Befreiung von Auschwitz“, die von russischen Kameraleuten, die als Armeeangehörige bei der Befreiung dabei waren, aufgenommen wurde.
Dem zehnten Jahrgang wurde deutlich gemacht, dass es in Deutschland auch Jugendliche gab, die mit dem Regime nicht einverstanden waren. Widerstand formierte sich beispielsweise im Bereich der Musik. Die „Swing-Jugend“ (Anhänger des Jazz) stellte der Gleichschritts-Marschmusik der Nazis ihre eigene Musik und Weltanschauung gegenüber und musste dafür auch Haft und Lager in Kauf  nehmen.
Die Schüler der Birger-Forell-Realschule waren sehr beeindruckt und nachdenklich: In vielen Klassen wurde an diesem Vormittag vor allem im Religions- und Geschichtsunterricht weiter über das Gehörte und Gesehene gesprochen.
Musikalisch umrahmt wurden die Andachten von den Lehrkräften Sabine Matthäus und Nikolaus Hass. Sie brachten Stücke aus der ostjüdischen Volksmusiktradition – Klezmer genannt - zu Gehör.
Vor dem Bild der Anne Frank die Beteiligten des diesjährigen Auschwitz-Gedenktages an der BFR: V.l.n.r. Sabine Matthäus, Nikolaus Hass, Siegfried Kreft, Maxine Nickel (10d), Christian Sümening.


Bestatter zu Besuch an der Birger-Forell-Realschule

Die Klasse 10d der Birger-Forell-Realschule behandelte im Religionsunterricht das Thema  „Tod ... und was dann?“
Höhepunkt der Unterrichtsreihe war der Besuch der Bestatterin Marion Piewitt und ihres Sohns Simon in der Schule. Simon ist zur Zeit Auszubildender im Bereich Bestattung und steht kurz vor der Beendigung seiner Lehrzeit. Seine Mutter und er hatten sich freundlicherweise bereit erklärt, mit den Schülern über die „praktische“ Seite von Tod und Sterben zu sprechen. Schnell fanden sie Kontakt zu den Jugendlichen, die bald merkten, dass Bestatter ganz normale Menschen sind, die nur einem Beruf nachgehen, dessen Dienste zwar fast alle in Anspruch nehmen, den aber nur wenige ausüben können oder wollen.
Zunächst ging es um rein sachliche Aspekte, wie z.B. Vorschriften und Gesetze und Arten der Bestattung.  Marion und Simon Piewitt wiesen auf die Möglichkeit der Beisetzung in einem Friedwald hin, was eine verhältnismäßig neue Form der letzten Ruhe ist.
Die Klasse 10d mit Frau Marion Piewitt und Herrn Simon Piewitt vom gleichnamigen Bestattungsinstitut.
Besonders interessant wurde es für die Schüler als es zu ganz persönlichen Fragen kam: “Wie sind Sie zu diesem Beruf gekommen? Wie halten Sie das psychisch aus? Stellen Sie Veränderungen im Verhalten Ihrer Bekannten Ihnen gegenüber fest, seit Sie diesen Beruf ausüben?“ usw. . Mit viel Sachverstand und Geduld gingen Marion und Simon Piewitt auf die Fragen der Schüler ein. Deutlich wurde, dass im Mittelpunkt ihres Tuns der Mensch, und zwar der Gestorbene wie der Hinterbliebene steht. Das ruhige Abschiednehmen vom Verstorbenen, eine Beisetzung, die Würde ausstrahlt, das ernste und tröstende Gespräch mit den Hinterbliebenen haben sich Marion und Simon Piewitt zum Ziel ihrer beruflichen Tätigkeit gesetzt.
Abgerundet wurde der Besuch durch Anschauungsmaterial: Fotos mit verschiedenen Särgen und von Trauerfeiern, eine Urne für die Einäscherung und der „Handwerkskoffer“ des Bestatters fanden das ungeteilte Interesse der Schüler, denen ein bisschen die Angst vor einem Gespräch über das „Tabuthema“ Tod genommen wurde.

Realschule Espelkamp gewinnt HARTING TectoYou-Award